


Rebhuhnschutzprojekt
im Landkreis Göttingen
Die Vögel der Agrarlandschaft gehen dramatisch zurück. Gründe dafür sind vor allem in der sich verstärkenden Nutzung und Ausräumung der Landschaft zu suchen. Auch die Populationen des Rebhuhns haben in den vergangenen Jahrzehnten den größten Teil ihrer Individuen verloren. Im Landkreis Göttingen sind die Rebhühner in der westlichen Hälfte bereits ausgestorben, im Osten lebt ein Bestand, der nach unseren neuen Zählungen auf ca. 300 Paare geschätzt wird. Dieser zerfällt in mehrere isolierte Lokalpopulationen. Die Bestandsgröße ist einerseits bedenklich genug, um ein Schutzprojekt notwendig zu machen, andererseits groß genug, um reale Chancen zu haben, die Population mit Habitatverbesserungen sichern und vergrößern zu können. Ziel ist es, einen langfristig überlebensfähigen Brutbestand zu erhalten.
Das Projekt wird organisiert und wissenschaftlich begleitet von der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen e. V. und der Universität Göttingen (Zentrum für Naturschutz).
Mit ca. 1000 Blühstreifen wird im Landkreis Göttingen
die Habitatqualität für das Rebhuhn verbessert.
(Foto: Christian Krug)
